I am the artist - I make the rules!

Silent Places: PREVIEW IV - THE FINAL PREVIEW

Von allen Orten der Welt, die ich bislang besuchte, ist Venedig einer der faszinierendsten. Obwohl die Stadt überschaubar ist, ist sie an Facettenreichtum kaum zu überbieten. Bei jedem Besuch entdecke ich diesen Ort neu. Mit jedem Mal gewährt die Lagunenstadt neue Eindrücke. Als wir letztes Jahr anlässlich der Biennale dort waren, war es auf der Fahrt von La Giudecca zurück zum Marktplatz, als diese einzigartige Lichtstimmung die Stadt verzauberte. Auf der wie verrückt schaukelnden Fähre versuchte ich - ständig darum bemüht, mein Gleichgewicht nicht zu verlieren - einige scharfe Bilder zu schießen. Bei nur wenigen gelang dies. Das hier gezeigte ist eines davon. Zauberhaft...

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Fotografie = Arbeit = Spaß

2. Teil des Ärzte-Shootings... Das Bild oben links ist der Godshot dieses Shootings!


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Silent Places: PREVIEW III

Ein eigentümlicher anrührender Gesang lockte uns durch die Gassen, als wir in Split, Kroatien, auf Erkundungstour waren. Mehrstimmig, melancholisch, Männerstimmen... Im Diokletianpalast bogen wir um die Ecke und standen vor einer Gruppe von einem guten Dutzend Sängern, die a cappella dalmatische Schmachtfetzen vortrugen. Vom Gesang entrückt wandte ich meinen Blick gen Himmel und starrte nicht auf die Decke, sondern auf dieses kreisrunde Loch. Düster war es und unerwartet. Dennoch eindrücklich. Eindrücklich genug, um es zu fotografieren. Noch heute höre ich den Gesang, wenn ich es betrachte. Die CD von den Jungs haben wir natürlich gekauft...

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Slavs and Tatars:

„Im Osten gibt es diese schöne Tradition, dass man den Fein in sein Haus einlädt, für ihn kocht, ihn umgarnt und so entwaffnet.“ (MONOPOL 7/2014, S. 45)

Francis Galton:

„Die Masse der Menschen ist dumm!“ (MONOPOL 10/2014, S. 26)

Lieber Helmut, lieber George...

„Lieber Helmut, lieber George, ich wollte auch mal mit der Eisenbahn spielen“ nennt Daniel Josefsohn dieses ebenso exzellente wie originelle Kunstwerk, in dem er dem Star Wars-Schöpfer George Lucas ebenso huldigt wie dem Akt- und Schwarz-Weiß-Klassiker Helmut Newton: Aus zwei mach eins!

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http://www.danieljosefsohn.com/galerie/dear-helmut-and-dear-george-ich-wollte-auch-mal-mit-der-eisenbahn-spielen/

Silent Places: PREVIEW II

Ein weiterer Ausblick auf das, was euch in der Ausstellung erwartet:

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Manche Orte verlässt man nur ungern. Manche muss man aber zurücklassen, um an neue aufbrechen zu können. Jeden morgen, wenn ich in Karlsruhe morgens mit unserem Hund unterwegs war, führte uns unsere Route in einen Hinterhof mit Ausblick auf das abgebildete Gebäude. Ich hatte es immer wieder fotografiert, aber nie war die Stimmung intensiver, als bei diesem letzten Foto kurz vor unserem Umzug nach Berlin...

Kunst ist überall

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Kunst ist heute wirklich überall zu finden. Auch auf der Toilette in Cafés...

Silent Places: PREVIEW I

Jetzt geht’s los. Bis zur Ausstellungseröffnung gibt es jede Woche einen kleinen Appetizer! Hier der erste:

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Eine japanische Kirschblüte war der erste Baum, den ich im Garten meiner Großeltern vor einer gefühlten Ewigkeit erkletterte. Noch schöner als den Baum zu erklimmen war jedoch, ihn während der Blüte zu bestaunen: Ich liebe diesen Anblick eines Meeres rosafarbener Blüten.
Pep Ventosa inspirierte mich zu dieser Aufnahme, die am Mauerweg in Teltow entstand. Dort stehen in drei Reihen über Kilometer hunderte von Kirschbäumen. Dieser eine, von mir ausgewählte Baum, wurde umrundet und dutzende Male aus unterschiedlichen Perspektiven fotografiert. Diese Aufnahmen wurden dann montiert, um so zu einer verdichteten Darstellung des Baumes in seiner Blütenpracht zu gelangen. Trotz der Verdichtung vermag das Bild nur annähernd die Schönheit der Natur zu spiegeln.

Schorsch Kamerun:

„Der Mainstream der Minderheiten ist permanente Wirklichkeit.“ (MONOPOL 10/2014, S. 162)

Bald gibt's Post...

Wer bald Post bekommt, darf sich freuen! Die erste Ladung Einladungskarten zur exklusiven Vernissage wurden versendet...

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Fotografie = Arbeit

Shooting in der Praxis eines befreundeten Arztes, der dringend Bilder für seine Internetseite benötigt...

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Einladungskarten sind fertig!

Kunst muss wehtun!? Naja, jedenfalls bin ich - einer spontanen Eingebung folgend - vom Hamburger Bahnhof aus zur Druckerei gelaufen. Und von dort zum Bahnhof Friedrichstraße. Macht insgesamt knapp 10 km. Hat gutgetan und das Ergebnis (die Einladungskarten) war’s wert...

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Kris Scholz

Wie alle Becher-Schüler überzeugt auch Kris Scholz mit außergewöhnlicher Bildsprache. Auch hier die Frage: am Computer nachbearbeitet oder reale Aufnahmesituation? In jedem Fall aber sicher eine nachahmenswerte Form des Porträtierens...

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Das Bild hier stammt aus dem Zyklus „Balance de Movement“: http://www.krisscholz.com/balance-de-movement/#posts

Francesca Woodman

Ein exzellentes Bild, bei dem man sich - nach näherer Betrachtung - fragt, wie sie das wohl gemacht hat...

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Infos zu Francesca Woodman: http://de.wikipedia.org/wiki/Francesca_Woodman

Kunstfliegen

Anstatt zu nerven, können Fliegen auch mal Kunst sein:

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Technik Spielerei

Technikspielerei im Technikmuseum. Felicitas Woll und ich - endlich vereint Winking

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Einladungskarte ready to be printed...

Wer die bekommt, darf sich freuen: Einladung zur Vernissage meiner nächsten Ausstellung am 24.10.2014 in Karlsruhe!

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Hamish Fulton - Public Walk

Selbst mal Kunstwerk sein! Heute haben wir anlässlich des Projektes „SCHWINDEL DER WIRKLICHKEIT“ bei einer Performance des Künstlers Hamish Fulton mitgewirkt. In einer Stunde haben wir entlang der Straße des 17. Juni in Richtung Brandenburger Tor (Let’s go west!) die sagenhaft Strecke von 80! Meter zurückgelegt. Das nenn’ ich mal Entschleunigung. Dadurch, dass eine andere Menschenschlange parallel zu uns in Richtung Goldelse lief (Let’s go east!), hat sich unsere Geschwindigkeit relativ betrachtet und gefühlsmäßig verdoppelt. Da man ständig in Bewegung sein musste, hatte man um Ende das Gefühl, mehrere Kilometer weit gelaufen zu sein. Der Weg zurück dauerte dann gerade mal eine knappe Minute. War auf jeden Fall seine interessante Erfahrung, mit Hamish zusammengearbeitet zu haben...

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Chris de Jong und Hamish Fulton


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Anstellen und warten!

Mehr Infos zu Hamish und seinen Projekten: http://www.hamish-fulton.com

Live Art

MONOPOL proklamiert den neuesten Trend: „Lebende Kunst. Statt Skulpturen stehen nun Menschen in Museen - und auf Messen zum Verkauf.“ (MONOPOL 10/2014, S. 10). Eben noch in der Zeitschrift, auf der ABC schon schrecklich schöne Realität. Was diese „Schönheit“ wohl kostet?

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